eChomutov - SCHÄTZE DER GOTIK UND RENAISSANCE IN NORDWESTBÖHMEN
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SCHÄTZE DER GOTIK UND RENAISSANCE IN NORDWESTBÖHMEN

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náměstí 1. máje 1
postleitzahl und Ort
430 28 Chomutov
telefon
+420 774 245 386
fax
unbekannt
unbekannt
website

Die Ausstellung befindet sich in den spätgotischen Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Rathauses (der ehemaligen Burg) auf dem Platz 1.maje in zwei großen Sälen am Eingang in das Museums. Zugang von der Treppe des Hauptgebäudes des Rathauses ist für behinderte Personen mit dem Aufzug gesichert. Die derzeitige Form der Ausstellung wurde im Jahre 1988 geschaffen und hat bis heute nur geringfügige Änderungen erlebt.

Die gesamte Ausstellung ist eine Sammlung von wertvollen Holzskulpturen und Altarbilder von dem Zeitraum seit dem Jahre 1400 bis zum letzten Viertel des 16. Jahrhunderts und stammt aus der Region um Chomutov und Kadan, überwiegend aus den mittelalterlichen Kirchen und Klöster. Die Ausstellung umfasst dabei die ganze Museumssammlung gotischer Skulpturen und Gemälden, und die meisten Teile der Sammlung des Renaissance-Skulpturen und Malerei.

Der älteste Teil der Skulpturen in der Sammlung wurde von den Mitgliedern des Museumsvereins und dr. Rudolf Wenisch (Direktor des Museums 1932-1946) in den Jahren 1916-1942 aus den Kirchen der Region um Chomutov und Kadan gewonnen. Eine Schlüsselrolle für die ehemaligen Sammlung hatte Dr. Josef Opitz, Prager führende Kunsthistoriker und langjähriger Mitarbeiter des Museums in Chomutov. Eine Veranstaltung mit großem Ausmaß war die von ihm organisierte Ausstellung der gotischen Kunst des Nordwesten von Böhmen im Jahre 1928, vorgestellt in Chomutov und Most. Opitz konnte für diese Ausstellung mehr als 270 gotische Skulpturen und Gemälden aus Museen, Sammlungen und Kirchen in ganz Nordwest-Böhmen aufsammeln. Sein Katalog zu dieser Ausstellung erwähnt jedoch in dem ehemaligen Vermögen des Stadtmuseums in Chomutov 17 Holz- und 2 Steinskulpturen. Die Liste aus dem Jahre 1930 zeigt die Anzahl um 2 Stück weniger und das Kriegsinventar von 1940 zeigt wieder eine größere Anzahl - 18 mittelalterliche Holzskulpturen. In dem folgenden Kriegsinventar aus dem Jahr 1942 können schon 21 gotische Statuen gefunden werden. In den Nachkriegsjahren setzte die Erweiterung der Sammlungen fort, vor allem durch Integrieren der liquidierten Stadtmuseen, die Ausnahme bildeten weiter auch nicht die Geschenke oder Kauf aus privaten Sammlungen, aber natürlich vor allem die Rettungssammlungen der beschädigten oder liquidierten Kirchen. Letzteres Phänomen wurde zu dem berüchtigten Phänomen in dem gesamten nordwestlichen Böhmen, die in dem totalitären Regime unter starkem Einfluss von der industriellen Tätigkeit beeinflusst wurde, besonders dann von großen Bergbau-Tätigkeiten, die als Folge das Verschwinden mehrerer Dutzend Dörfer, Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten verursachten. Viele der ausgestellten Skulpturen sind buchstäblich einzige geretteten Kunstwerke von den liquidierten Kirchen. Ein wichtiger Beitrag für die gesamte Sammlung war die Übertragung von Artikeln aus der Sammlung des aufgehobenen Städtischen Museums in der Stadt Kadan zum Bezirksheimatsmuseum in Chomutov im Jahre 1975, und der anschließenden Übertragung der restlichen Skulpturen aus der verfallenen gotischen Franziskanerkloster Kirche in Kadan in den Jahren 1982-1984. In die Sammlung wurden 6 spätgotische Schnitzereien gewonnen und 3 spätgotische Altäre, wobei es sich in allen Fällen um die Werke von außergewöhnlicher Qualität handelte. Erheblichen Beitrag zur gesamten Exposition sind auch 8 langfristige Leihgaben aus der Diözese Litomerice, deren Anzahl stetig seit 1992 steigt.

Der älteste Teil der gesamten Ausstellung ist die Madonna von Udlice, datiert 1400-1410, ausgeliehen von der Diözese Litomerice. Es ist ein typisches Beispiel für die Hochphase des schönen Stils. Weitere Entwicklungszeit nach dem Ausklingen des schönen Stils, die sich mit den Hussitenkriegen überschneidet (1420 bis 30. Jahren des 15. Jh.), repräsentieren die drei Schnitzereien vom Museumseigentum (Svetice von Uhostany, Madonna mit der Rolle unbekannter Herkunft) und 1 Skulptur als Leihgabe aus der Diözese Litomerice (Pieta aus Brezno). In der Bildhauerkunst nach den Hussitenkriegen, zusätzlich zu den traditionellen konservativen Strömungen zeigte sich vor allem in Nordwest-Böhmen der progressive Stil, genannt "splittrig", dessen Prinzip bereits zum Gefühl der Spätgotik führte und den man in der Exposition bei der Heiligen Maria von dem Heiligen Tor in Kadan beobachten kann (um 1450), weiter bei der Madonna von Nova Ves (1470-1490) oder der geliehenen Madonna von dem Hauptaltar des imposanten Tempels in Brezno (1440-1460), die besonders in der Barockzeit zum Gegenstand des starken Respekts war. Im Bezug auf Anzahl und Qualität bildet jedoch den Schwerpunkt der ganzen Exposition die Bildhauerei und spätgotische Malerei (1470-1530). Die meisten der Schnitzereien aus dem 15.Jahrhundert zeigen deutliche süddeutsche, vor allem fränkische und schwäbische Einflüsse - neben den Werken, die bisher zu Unrecht dem Ulrich Creutzovi zugeschrieben wurden, (z.B. die hl. Anna von Otvice, um 1500, oder die Jungfrau Maria von Tušimice, nach 1500), von den qualitativ besten können wir die Madonna von dem sg. jüngeren Altar der 14 Helfer des ehemaligen Franziskanerklosters in der Stadtkirche nennen (1493), sowie die überlebensgroße Schnitzerei des hl. Sebastian aus der gleichen Kirche (um 1500), und die Jungfrau Maria unbekannter Herkunft (1500-1520) oder Reliefschnitzereien der hl. Katharina und Barbara, ebenfalls von unbekanntem Ursprung (um 1510). Die Süddeutsche Orientierung verraten auch die Gemälden der zwei Altarflügel mit dem Maria-Thema unbekannter Herkunft (um1500). Seit dem frühen 16. Jahrhundert wurde zum bestimmenden Zeichen der Kunst im Nordwesten Böhmens der Einfluss des benachbarten sächsischen künstlerischen Schaffens, das sowohl für die Bildhauerei (siehe sie Sammlung der Schnitzereien des zuvor anerkannten so genannten Meisters aus Chomutov und des Meisters von Jirkov, oder z.B. die Reliefplatten aus dem Altar von dem sächsischen Altar-Meister Podelwitz), als auch für die Malerei gilt. Der Altar der hl. Barbara ist das Werk des sächsischen Malers Hans Hesse und so bietet die Ausstellung auch 2 Gemälde von dem Kreis des sächsische Malers Lucas Cranach d. Ä. - genannt "Die Kreuzigung von Kadan" und vor allem mit dem Juwel und Herzstück der gesamten Ausstellung - dem Želinský Altar aus dem Jahre 1526 von dem Meister IW, dem Cranachs begabtesten Schüler. Die Ausstellung wird von mehreren Werken abgeschlossen, welche mit dem Stil und Einbeziehung der Zeit in die Kunst der Renaissance kommen - von der Bildhauerei her handelt es sich um zwei retrospektive Madonnas, datiert 1540-1550, und vor allem die zwei steinernen Werke, in der hinteren Halle der Wechselausstellungen gelegen - Fragmente der Kandelabersäule und der Statue des hl. Wenzels und Florian von dem sächsischen Bildhauer Franz Maidburg aus dem ehemaligen früh Renaissance-Eingangsportal im Schloss von Chomutov (1529-1533) und der Hoch-Renaissance steinerne Altar von Zahorany von dem Bildhauer aus Kadan, dem George Meyer aus dem Jahre 1589. Die Renaissance-Malerei wird durch das Bild von Christi Märtyrer vertreten dem der Jahreszahl 1585, gemalt nach dem Original des Meisters IW aus dem Jahre 1541.

Die Ausstellung befindet sich derzeit in Vorbereitungen auf eine neue Formgestaltung und Bearbeitung.

Beim Eingang zu der Ausstellung kann man einen Katalog kaufen, der von Mgr. Eva Šamšulová zusammengestellt wurde. Die Ausstellung kann ohne Kommentar oder mit Begleiter passiert werden, mit Informationen nicht nur zu der Ausstellung, sondern auch zu der Stadt Chomutov. Willkommen sind Einzelpersonen, Familien, Gruppen und Schulen. Die fachliche Begleitung kann nach Absprache gesichert werden.

                                                                                                                                                                                                                                                     Mgr. Renáta Gubíková
                                                                                                                                                                                                                                      (Regionalmuseum in Chomutov)

Öffnungszeiten:

Di-Fr  10:00-17:00 Uhr.
Sa 09:00-14:00 Uhr.
So 14:00-17:00 Uhr. ; 13:00-17:00 Uhr.

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